Wintersport und seine Risiken

Die Zahl der Wintersport Unfälle nimmt seit Jahren ab bzw. bleibt auf konstantem Niveau, nichts desto trotz werden auch diese Saison wieder zahlreiche Verletzungen zu verzeichnen sein. Der persönliche Schutz sollte daher im Vordergrund stehen. Laut der jährlichen Auswertung für Skiunfälle (ASU Ski) verletzten sich von den insgesamt ca. 4,2 Mio. Deutschen Skifahrern zwischen 41.000  bis 43.000 in der vergangenen Saison.

Worauf ist bei der Ausrüstung zu achten

Rückenprotektor und Schutzhelm sind das A und O bei der Schutzausrüstung für Wintersportler. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass sowohl Helm als auch Rückenschutz richtig sitzen, nur so kann ein optimaler Schutz gewährleistet werden. Kaufen Sie deshalb Ihre Ausrüstung in einem Fachgeschäft, denn dort bekommen Sie die richtige Beratung und auch das richtige Produkt.

Auch bei den Handschuhen hat sich so einiges getan, immer beliebter werden integrierte Carbon-Schienen, die bei einem Sturz das Handbruch-Risiko erheblich reduzieren. Zu guter letzt die passende Skibrille, sie sollte nicht zu eng am Kopf anliegen und über einen kratz-, riss-, und Anti-Beschlag-Schutz verfügen. So ist der optimale Durchblick selbst bei den schlechtesten Wetterbedingungen garantiert.

FIS-Verhaltensregeln auf der Piste

  1. Regel: Gegenseitige Rücksichtnahme, denn alle Pistensportler sind gleichberechtigt.
  1. Regel: Beherrschung der Geschwindigkeit, denn zu schnelles Fahren und Selbstüberschätzung mitunter zu den häufigsten Unfallverursachern
  1. Regel: Derjenige, der von “oben” kommt muss sich nach der Fahrspur den Vordermanns richten. Eine Regel wie rechts vor links aus dem Straßenverkehr gibt es beim Wintersport auf der Piste nicht.
  1. Regel: Überholen eines anderen Ski- oder Snowboardfahrers ist grundsätzlich erlaubt, dass Risiko des plötzlichen Ausscherens vom Vordermann sollte aber immer einkalkuliert werden. Halten Sie also Abstand – ist das nicht möglich reduzieren Sie die Geschwindigkeit.

Alle weiteren FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder in der Übersicht.

Welche Versicherungen benötige ich auf der Piste

Kommt es dennoch zu einem unvorhergesehenen Zwischenfall sollte Sie an die wichtigsten Versicherungen gedacht haben. Denn vor allem im Ausland können die Kosten für eine Bergrettung oder einen Krankenhausaufenthalt schnell ins Geld gehen. Eine Auslandsreisekrankenversicherung trägt hier die Medizinischen Mehrkosten die Sie sonst aus privater Tasche zu tragen hätten. Erhältlich bereits ab knapp zehn Euro im Jahr. Ein private Unfallversicherung bezahlt zwar nur, wenn Sie nach einem Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung davontragen, übernimmt aber im Fall des Falles die Bergungs- und Rettungskosten. Diese Versicherung gibt es bereits ab ca. 6 Euro im Monat. Ganz davon abgesehen, dass man eine Privathaftpflichtversicherung sowieso haben sollte, ist diese auf der Piste ebenso wichtig, denn diese deckt die Schäden (Personen- und Sachschäden), die Sie evtl. einem anderen zufügen. Eine Privathaftpflicht wird schon unter 5 Euro im Monat angeboten.

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