PKV für Kinder – warum ein früher Eintritt sinnvoll ist

PKV für Kinder

In der privaten Krankenversicherung erfolgt die Versicherung der Kinder etwas anders, als es in der gesetzlichen Krankenkasse der Fall ist. Während die GKV eine kostenlose Mitgliedschaft im Rahmen einer Familienversicherung bietet, müssen Kinder in der PKV extra versichert werden, was auch mit der Zahlung eines zusätzlichen Beitrags verbunden ist.

Welcher Leistungsumfang im Einzelnen versichert wird, hängt wie bei den Erwachsenen auch von der Zusammenstellung der gewählten Leistungen ab.
Sollte auch später, wenn das Kind sich selbst krankenversichert, eine Mitgliedschaft in eine PKV erfolgen, ist es von Vorteil, wenn das Kind bereits früh in die private Krankenversicherung eingetreten ist. Wenn man erst später eine private Krankenversicherung abschließen will oder kann, so werden dann aller Wahrscheinlichkeit nach höhere Beiträge fällig. Dies liegt daran, dass die privaten

Krankenversicherungen im Laufe der Jahre Rückstellungen für ihre Versicherten anlegen. Diese Rückstellungen haben den Zweck, den späteren Kostenanstieg, den der Versicherte der Versicherung verursacht, auszugleichen. Daher können die Beiträge immer niedriger gehalten werden, wenn der Eintritt in die PKV möglichst früh erfolgt. Denn in diesem Fall können über einen längeren Zeitraum Rückstellungen angespart werden, was im Alter ein „dickeres Polster“ beschert. Allerdings können Kinder nur privat versichert werden, wenn mindestens ein Elternteil ebenfalls Mitglied in einer privaten Krankenversicherung ist.

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