Mit Kind einkaufen und das ohne Stress

Mit Kindern einkaufen gehen, ist nicht immer einfach. Dauern Einkäufe länger, wird den Sprösslingen schnell langweilig,  händeringend wird nach Alternativen Beschäftigungen gesucht. In den meisten Fällen entdecken Kinder jetzt existenzielle Dinge –  entweder ultimatives Spielzeug oder Lebensmittel, insbesondere Süßigkeiten verlocken. Eltern wünschen sich natürlich jetzt Kinder, die den Heiligenschein hinterher tragen, die Realität holt uns spätestens an der Kasse ein. Denn hat Ihr Kind geschafft bis dort hin still zu sein, wird spätestens jetzt mit kleinen Dingen (nicht umsonst Quengelware genannt) zum einfach in die Hand nehmen animiert. Eltern – Kind Diskussionen sind vorprogrammiert, dies natürlich auch noch unter wachsamen Augen restlicher Personen der Kassenschlange. Nicht selten fragt man sich dann als Elternteil, wie machen es denn andere Eltern, machen die es besser? Hier ein paar Tipps für den nächsten Einkauf:

Zur richtigen Zeit einkaufen gehen

Zeiten in denen alle einkaufen gehen sind eher ungünstig, denn sich der Maße anzuschließen bedeutet den Einkauf unnötig zu verlängern. Kindern wird Geduld abverlangt, die in der Art, wie es Eltern oft wünschen, noch nicht erbracht werden kann. Einkäufe sollten also idealerweise unter der Woche am Vormittag erledigt werden, denn je später der Tag, desto mehr Berufstätige haben ihren Feierabend – machen noch schnell benötigte Tageseinkäufe. Am Samstag sieht es ebenso schlecht aus, sollte es sich nicht vermeiden lassen, versuchen Sie den Vormittag zu meiden, Besorgungen sollten auf den Nachmittag verschoben werden. Der Stress reduziert sich bereits im Vorfeld.

Kind für den Einkauf vorbereiten

Ist das Kind am Einkaufstag hungrig und noch nicht gefordert worden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Einkauf in Stress ausartet. Vor dem Einkaufen sollte Ihr Kind beschäftigt werden z.B. auf einem Spielplatz, denn herumtoben macht müde. Auch sollten Kinder nicht hungrig in das nächste Lebensmittelgeschäft mitgenommen werden. Selbst Erwachsene können bei Heißhunger auf viele köstliche Dinge nicht verzichten, denn Regale oder Imbissbuden locken.

Bleiben Sie konsequent

Kinder entscheiden sind normalerweise schneller zum “Kauf” als deren Eltern. Wurde von Ihnen das “Nein” ausgesprochen, wird es normalerweise erst einmal nicht akzeptiert. Jetzt heißt es stark bleiben, innerlich Druck aufzubauen sollte vermieden werden. Ihre Vorbildrolle ist gefragt, zeigen Sie Ihren Kleinen wie Konsumverhalten aussehen soll. Dies ist durchaus auch für den weiteren Lebensweg Ihrer Kinder eine sinnvolle Eigenschaft, die ihnen immer wieder nützlich sein wird.

Beschäftigen Sie Ihre Kinder beim Einkaufen

Vor dem Regal können Ihre Kinder für die Wahl des richtigen Produktes befragt werden, denn Kinder wollen mit einbezogen werden. “Welches Produkt sollen wir kaufen A / B?”. Kinder fühlen sich gleich um ein paar cm größer, sind zugleich auch noch beschäftig und Langeweile kommt erstmal nicht auf. Ihr Kind ist dazu glücklich, dass es etwas im Einkaufswagen wiederfindet, was es selbst ausgesucht hat. Man könnte also von einer Win Win Situation sprechen.

Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen

Alles  in allem bleiben Sie entspannt, es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen. Was vielleicht bei anderen Eltern so einfach aussieht, ist oder war vielleicht auch harte Arbeit. Wird es trotz aller Tipps und Tricks einmal stressig beim Einkaufen, bleiben Sie ruhig und gelassen, ärgern bringt ja sowieso nichts.

Haben Sie an eine Haftpflichtversicherung gedacht?

Bei all dem Schabernack den Ihr Nachwuchs anstellen kann, sollten Sie nicht auf eine Privathaftpflichtversicherung vezichten, informieren Sie sich über die Unterschiede. Speziell die Absicherung von deliktunfähigen Kindern ist oft nicht automatisch mit inklusive. Versicherungen bieten diesen Schutz oft erst ab ca. 7 Jahren an. Sollte Ihr Kind zum Zeitpunkt des Schadens also noch darunter liegen bleiben Sie womöglich auf dem Schaden sitzten – und wir meinen damit keine aufgerissene Chips-Tüte. Ein weiterer Punkt, den Sie bei Ihrer Haftpflichtversicherung abklären sollten, ist die Schadenübernahme bei Verletztung Ihrer Sorgfaltspflicht. Rufen Sie doch gleich heute noch bei Ihrem Versicherungsunternehmen an und erkundigen sich über Ihren Tarif.

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